Ein Jahr auf WordPress.com

Nein, eine Party mache ich deswegen nicht. Auch keine endlosen Analysen, was denn bisher gut war und was bisher noch nicht so funktioniert. Heute, am 21. April, ist es einfach genau ein Jahr her, seit ich meine Homepage online geschaltet habe. Das Baby kann nun schon ein paar tapsige Schrittchen machen, dann fällt es hin, rappelt sich wieder auf und macht munter weiter.

Zur Feier des Tages gibt’s ein paar Impressionen aus der Hauptstadt. Bern hat eine grosse intakte Altstadt, die fotografisch viel zu bieten hat.

Ich habe zunächst versucht, diese Architektur und Atmosphäre der Stadt eher planmässig mit ICM-Techniken einzufangen:

(Zum Vergrössern, einfach direkt auf die Bilder klicken)

Dazwischen „passierten“ dann zwei Bilder, die ich selbst im Nachhinein noch etwas interessanter finde als die anderen. Beide Male habe ich spontan eine Szene fotografiert, die mir sozusagen ins Auge gesprungen ist. Aufgrund des starken Graufilters habe ich während der langen Belichtungszeit einfach intuitiv die Kamera bewegt:

(Zum Vergrössern, bitte direkt auf die Bilder klicken)

Diese Intuition, im Augenblick das Richtige zu tun, ist vielleicht meine einzige Stärke. Solche Bilder lassen dann diese besondere Resonanz zwischen mir und den Motiven entstehen, welche ich immer wieder suche, die aber über rein konzeptionelles Arbeiten kaum erreichbar ist. Dennoch muss man natürlich Techniken und Konzepte kennen beziehungsweise einüben, damit man dann spontan und intuitiv brauchbare Bilder machen kann. Das sind dann solche Bilder, die meine Stimmung, meine Gefühle wirklich in Einklang mit den Motiven und Themen bringen.

23 Gedanken zu „Ein Jahr auf WordPress.com

  1. Herzlichen Glückwunsch zum 1. Geburtstag. Deinen Vergleich mit einem Kind finde ich irgendwie passend 😉

    Die Fotos sind wirklich großartig. Es ist schwierig da einen oder Favoriten zu finden. Je länger man sie betrachtet, desto mehr Details offenbaren sich. So was mag ich.

    LG Annett

    Gefällt 2 Personen

      1. Interessant. Bern 4 hat schon eine spezielle Ästhetik. Die Verfremdung durch ICM schien mir erst etwas zu düster, erinnerte mich schon fast an Kriegsruinen, weil das Quergebäude hinten nur noch aus einer Fassade zu bestehen scheint. Doch irgendwie fasziniert mich diese düstere Gasse mit den Leuchtreklamen.
        LG Franz

        Gefällt 1 Person

      2. Ja, das stimmt. Ist ziemlich düster, aber vermutlich genau deswegen für mich so ansprechend. Und es ist eben nicht zu düster. Da lässt sich viel hineindenken und die Leuchtreklame ist das i-Tüpfelchen.

        Gefällt 1 Person

  2. Lieber Franz

    Herzliche Gratulation zum „Einjährigen“. Du solltest endlich das Wort Amateurfotograf weglassen

    Liebe Grüsse

    Jaromira

    Dr. phil. Jaromira Kirstein

    INDUSTRIEBERATUNG KIRSTEIN AG Besmerstrasse 15; CH – 8280 Kreuzlingen Tel. +41716884507 Fax. +41716884552 mobil: +491712634826; info@ibkag.ch

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  3. Was 1 Jahr erst? Erstaunlich -auch hätte gedacht es gibt deinen interessanten Blog schon viel länger. Ich mag das besondere bei dir gern, ein guter Grund deinen Blog zu besuchen.
    Meinen Glückwunsch!
    Viele Grüße
    Ellen

    Gefällt 2 Personen

  4. Hallo Franz,
    zu den neuen Datenschutzregeln schau doch mal auf die Seite der Zeitschrift : DOCMA (www.docma.info) , dort ist ein Artikel über das neue DSGVO mit einem verlinkten Beitrag eines Rechtsanwaltes mit Tips für Fotografen…
    LG Jürgen

    Gefällt 2 Personen

    1. Hallo Jürgen,
      Vielen Dank für diese Infos!

      Inzwischen habe ich mich ein bisschen informiert. In Bezug auf Fotografie (und Video) ist diese Datenschutz-Grundverordnung m.M.n. eine Baustelle, ein gefundenes Fressen für Juristen. Denn die Datenschutz-Grundverordnung führt jetzt verbreitet zu Rechtsunsicherheit bei Fotografen. Damit wird man vorerst leben und das pragmatisch angehen müssen. Die Frage ist, darf man noch ein Foto von Menschen machen, ohne vorher eine schriftliche Erlaubnis eingeholt zu haben? Das ist nun noch mehr als zuvor eine juristische Grauzone.

      Auch Webseiten sind für Nutzer und Besucher heikel, besonders für Leute wie mich, die Schwierigkeiten haben, selbst die sinnvollen Korrekturen zu programmieren. Aber als Kunde von WordPress denke ich mal, dass in vielen möglichen Fällen von Verletzung des Datenschutzes, die Schuld beim Webserverbetreiber und nicht beim Kunden zu suchen wäre. Ich werde allerdings demnächst eine Seite mit den notwendigen Floskeln hinlänglich Datenschutz zu meiner Homepage hinzufügen. Krass ist zum Beispiel, dass die Nutzung der von WordPress via Google zur Verfügung gestellten Schriftzeichen, automatisch IP-Nummern der Nutzer, sprich Kommentarschreiber, an Google weiterleitet. Für solchen Datenmissbrauch sollte man doch eigentlich Google zur Verantwortung ziehen und nicht die Nutzer solcher Dienste. Aber im Ernstfall läuft es ja bekanntlich anders, die Grossen lässt man laufen und die Kleinen (oft ahnungslosen) grillt man, wegen irgendwelchem Kleingedrucktem, das irgendwo steht und von niemand gelesen wird.

      Hier noch ein empfehlenswerter Link eines Fotografen, der sich mit dem Thema schon intensiv auseinandergesetzt hat: https://natur-photocamp.de/dsgvo-fuer-fotografen/

      Schöne Grüsse, Franz

      Gefällt 1 Person

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