Näher ans Optimum…

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich den Versuch unternommen, eine Lochkamera zu basteln. Hier steht alles, inklusive Hintergründe und Theorie, über diesen noch eher mangelhaften Versuch, ein Nicht-Objektiv zu bauen und ohne Objektiv zu fotografieren.

Heute kann ich doch behaupten, mich deutlich näher an das mögliche Optimum der Lochkamera-Optik herangearbeitet zu haben. Diesmal wird der Sensor voll belichtet mit viel geringerer Vignettierung (Abschattung zum Bildrand hin, vor allem in den Ecken sichtbar). Die verbleibende Unschärfe der Lochkamera, beziehungsweise deren Charme, möchte ich gelegentlich bei passenden Motiven einsetzen. Für heute – bei nach wie vor grosser Hitze (17 Uhr und 33.4 Grad) – müssen zwei einfache Beispielbilder (Nr. 6 und 7) und der Vergleich mit dem erwähnten ersten Versuch (Nr. 1) genügen…

Im Sinne der 80:20 Regel werde ich es nun bei diesem „Objektiv“ belassen. Die Optik noch weiter zu verbessern, ist nicht mein Ehrgeiz. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorstellen, für ganz bestimmte Motive das erste „fehlerhafte“ Modell zu verwenden.

(Ein Klick auf eines der Bilder ermöglicht wie üblich eine nähere Betrachtung)