Caffè liscio e uno strudel di mele con panna

Ein Freund hat mich drei Wochen zuvor eingeladen, mit ihm und zwei seiner Kinder Skiferien im Trentino zu verbringen. Nun ja, Skiferien… Ich war fast 35 Jahre nicht mehr auf der Piste und ich dachte eigentlich, das Kapitel sei für mich endgültig abgeschlossen. Aber dann habe ich komischerweise trotzdem zugesagt. Ich war zwar nach wie vor ziemlich skeptisch in Bezug auf den Wintersport. Aber eine neue, mir bisher unbekannte Gegend kennenzulernen und vor allem zu fotografieren, reizte mich schon.

Nein, Skifahren verlernt man nicht, meinte mein Freund. Das sei so wie beim Fahrradfahren. Gut, am ersten Tag bin ich dann dreimal relativ heftig gestürzt und ich war schon drauf und dran, die Bretter stehen zu lassen. Aber dann habe ich mir ganz einfach vorgenommen, nicht mehr zu stürzen und siehe da, es hat geklappt. Den Rest der Woche fuhr ich wie ein alter Schneehase, als hätte ich die letzten 35 Jahre im Winter nichts anderes gemacht als Skilaufen. Tja, die Macht positiver Gedanken (oder das Glück des Ahnungslosen…); wie man will.

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Der mit dem Hund fliegt

Total zufällig bin ich beim Spazieren in diese Sportveranstaltung hinein geraten. Weniger zufällig hatte ich eine brauchbare Kamera dabei. Eigentlich würde man jetzt dazu etwas im Reportagestil erwarten. Aber irgendwie geht mir das Journalistenhandwerk leider ziemlich ab.

Ich hätte den jungen Mann wenigstens kurz fragen sollen, ob er mit einer Publikation dieser Bilder einverstanden wäre. So halte ich das im Allgemeinen bei meinen wenigen veröffentlichten Streetfotografien, bei denen Personen erkennbar abgebildet werden. Ich hab’s leider versemmelt.

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