Die Fremden, der See und sein Hund

Am See lebt ein Hund, der den Menschen gerne aufzeigen würde, wie fremd sie auf dieser Welt und sich selbst gegenüber sind. Aber sie verstehen ihn nicht, wahrscheinlich gerade weil sie so fremd sind. So verschwindet er lieber durch einen magischen Tunnel kriechend in eine andere, verborgene Zeit und sucht sich zugänglichere Begleiter. Aber die Fremden gehen Kuchen essen und sogleich reden sie wirres Zeug, als wären Drogen drin gewesen. Und plötzlich sagt der eine: Hast du vorhin den Hund bemerkt? Den hab ich hier noch nie gesehen…

Aliens 1

Zwei meiner frühesten ICM-Bilder, 2013 aufgenommen am Bodensee (zum Vergrössern anklicken) und ein normales Foto – mit Hund...

Herbst 2020

Immer wieder übe ich mich darin, all das Verrückte unserer Zeit mit Gelassenheit hinzunehmen. Eine Übung, die leider nicht gleichbleibend gut gelingt. Am besten tut es das noch mit dem Fotoapparat draussen in der Natur, wenn ich an meinen Bildmetaphern arbeiten kann. Der Herbst ist dafür eine wunderbare Quelle.

Again and again I practice taking all the crazy things of our time with serenity. An exercise that unfortunately does not always work so well. It’s best to do this with the camera outside in nature, when I can work on my metaphors. Autumn is a wonderful source for this.

(Zum Vergrössern, einfach auf ein Bild klicken – To enlarge, just click on a picture)

Der mit dem Hund fliegt

Total zufällig bin ich beim Spazieren in diese Sportveranstaltung hinein geraten. Weniger zufällig hatte ich eine brauchbare Kamera dabei. Eigentlich würde man jetzt dazu etwas im Reportagestil erwarten. Aber irgendwie geht mir das Journalistenhandwerk leider ziemlich ab.

Ich hätte den jungen Mann wenigstens kurz fragen sollen, ob er mit einer Publikation dieser Bilder einverstanden wäre. So halte ich das im Allgemeinen bei meinen wenigen veröffentlichten Streetfotografien, bei denen Personen erkennbar abgebildet werden. Ich hab’s leider versemmelt.

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