Neue Bilder

Das erste Bild ist eine bewusst dunkel gehaltene Schwarz-Weiss-Bearbeitung eines der Fotos, die ich vor ein paar Wochen in Genua gemacht habe. Genua, die Heimatstadt der begnadeten Musiker Paganini und De André, die Stadt, die dem bekanntesten Hosenstoff den geläufigen Namen spendierte, die Hafenstadt, die heute noch atmosphärisch die Weite der Meere, die Zeit der Entdecker und frühen Handelsreisenden ausstrahlt. Die Abendstimmung vom „Bigo“-Lift im Hafen aufzunehmen, wenn auch leider durch Scheiben hindurch, war für mich ein Highlight dieser Kurzreise. Das Bild entfaltet seine volle Wirkung leider erst mit der Auflösung des Originals, die ich hier jedoch aus Gründen des Urheberrechts nicht anwende.

Das zweite Bild, Anfang April 2017 aufgenommen, ist das neueste meiner Bilder, das es noch in meine Ausstellung im Restaurant Frohsinn in Weinfelden geschafft hat. Ich liebe zwar diese ICM-Aufnahmetechnik, doch sehe ich solche Bilder durchaus auch selbstkritisch: Durch das Magnolien-Motiv wirkt das Ergebnis schon ziemlich süss, an der Kitschgrenze. Der gelungene Schwung der Kamerabewegung zieht es hoffentlich doch rüber auf die sehenswerte Seite. Da ist, wie ich finde, Musik drin, etwas surreal in der Wirkung, als würde die Magnolie tanzen…

Frohsinniger Erfahrungsbericht

Um diesen Beitrag zu schreiben, bin ich heute ins Restaurant Frohsinn gegangen. Zurück an den Tatort sozusagen. Am Nachmittag ist es hier schön ruhig und ich kann meine ausgestellten Bilder auf mich wirken lassen. Nun dauert diese Ausstellung schon etwas mehr als eine Woche und die Vernissage ist auch schon vorbei… Zeit für eine kurze Zwischenbilanz.

Die Erfahrungen der langen Vorbereitungszeit waren vielfältig und ich kann sie gar nicht sinnvoll zusammenfassen. Die allerstärksten Eindrücke waren erstens der Moment, als der Kurator nach anfänglicher Skepsis deutlich sein Interesse an meinen Bildern zu zeigen begann und dann etwa ein Jahr später, als ich am Sonntagmorgen in aller Frühe mit dem gemieteten Combi voller Ausstellungsobjekte von zuhause losgefahren bin.

Das waren Aufbrüche zu neuen Horizonten verbunden mit Gefühlen von Leichtigkeit und Glück. Dann kam am der 9. September 2017, die Vernissage, und mit ihr eine eher ambivalente Gefühlslage. Einerseits war ich stolz und freute mich sehr auf das, was gleich geschehen würde. Andererseits stieg meine Nervosität rasant und ich hätte mich am liebsten krank gemeldet…

Nun, es sind etwa 60 Gäste gekommen, was meine anfänglichen Erwartungen um den Faktor drei übertroffen hat. Wir hatten einen kleinen Apéro und eine Ansprache meines Freundes Felix zu bieten, der im Vorfeld in der Presse fälschlicherweise als Designer angekündigt worden ist. Ich fand das noch recht amüsant, schliesslich ist unsere Welt eh ein merkwürdiger Ort der Fehleranhäufungen (Ich habe mich in diesem Blog früher auch schon als „Fan“ der Fehlertoleranz geoutet.). Und so war ich jetzt gespannt, welche Sätze Felix gleich „designen“ würde.

Nun es kam gut. Sowohl die Einführung und Moderation von Ruedi Würgler, der die Ausstellung hervorragend kuratiert hat, als auch die Rede von Felix Eggmann waren wirklich gut, soweit ich das überhaupt noch mitbekommen habe. Denn ich war schon ziemlich „im Tunnel“ vor meinem Kurzauftritt. Noch nie zuvor hatte ich eine Rede gehalten und ich hielt mich dann auch ziemlich knapp, dankte allen Beteiligten und sprach kurz zum aufwändigsten „Bild“, einer Serie aus zwanzig verschiedenen Einzelbildern, die ich „at Milan Station“ oder meinetwegen „Milano stazione“ nenne, aber nicht „Mailänder Bahnhof“, denn meistens klingen deutsche Titel einfach nicht so, wie das Bild danach verlangt.

Danach war der stressig-schöne Teil für mich vorbei. Der Verkauf der Bilder war an diesem Abend übrigens auch sehr erfreulich und überstieg ebenfalls meine früheren Hoffnungen. Ich habe auf Tiefpreise gesetzt und wurde nicht enttäuscht. Insgesamt ist diese Ausstellung für mich bis jetzt eine sehr schöne (Lern-) Erfahrung und ein Riesenerfolg; würde ich sofort wieder machen auch wenn der Aufwand in der Vorbereitungszeit schon sehr, sehr hoch ist. Wer „nebenbei“ 100% berufstätig ist, wird so ein grosses Projekt kaum realisieren können.

Die Ausstellung werde ich Anfang Oktober noch fotografisch dokumentieren, dann soll es hier im Blog noch entsprechende Bilder geben. Für heute belasse ich es mit Fotos, die meine Frau, Judith, gemacht hat und die Ruedi Würgler, Felix Eggmann und mich bei den Ansprachen zeigen. Wir standen jeweils beim Restauranteingang, so dass man hier nicht so viel, weder von den Bildern, noch vom Publikum sieht. Als Dokumente zum runterladen, sind auch die Werkliste der Ausstellung, die Kaufabsichtserklärung und ein „Essay“ von Ruedi und mir zu finden.

Die Ausstellung im Restaurant Frohsinn in Weinfelden dauert noch bis 2. Dezember 2017 und ist täglich ausser sonntags von 11 bis 23.30 Uhr geöffnet. Gerne stehe ich auch für Fragen und Auskünfte bei einer Besichtigung zur Verfügung, einfach anfragen.

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Ruedi Würgler
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Felix Eggmann
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FMR

 

Werkliste.xlsx

Kaufabsichts-Erklärung

FMR Essay

1 neues Bild…/Ausstellung und Vernissage am 9. September

Ein harmloser Fisch-„Mitzieher“…?

Auch wenn ich bisher schon versucht habe, mich mit der Bildpublikation zurückzuhalten – aus gegebenem Anlass werde ich jetzt noch „sparsamer“…

Annett hat, wie ich finde, vor ein paar Tagen eine gute Antwort auf den reisserischen Abgesang auf die Fotografie in der NZZ geschrieben. Dabei betont sie zu Recht die Verantwortung, die jeder Einzelne trägt, sei es bei der Publikation oder beim „Konsum“ von Fotografie oder Fotokunst. Diese Verantwortung würde manch anderer Kunst- und Kulturgattung ebenfalls recht gut tun. Man rechne zum Beispiel einmal aus, wieviele Bücher im Laufe eines Menschenlebens gelesen werden können (das sollen ca. 3’000 bis 4’000 sein, wenn man wirklich viel liest) und vergleiche sie dann mit der Flut, die jährlich allein in deutscher Sprache auf den Markt geschüttet wird (ca. 90’000 Buchtitel). Spricht man denn vom Massengrab der Literatur?

Obwohl dieser „Massengrab-Beitrag“ letztlich wenig differenziert ist und primär dazu dient, der NZZ die verkaufte Auflage bzw. die Klickzahlen ein klein wenig anzuheben, kann er dennoch auch als nützliches Warn- und Stoppzeichen für alle Fotografen, Fotoamateure und Fotokünstler begriffen werden.

Weniger ist auch hier wieder mehr! Die Gesetze des Marktes kann man nicht aushebeln. Die Nachfrage nach Fotokunst bleibt auf absehbare Zeit begrenzt. Also sollten die Akteure ihr Angebot entsprechend anpassen und eher die Qualität statt die Quantität „hochschrauben“. Vielleicht stiege dann einmal auch die Nachfrage…?

Frommer Wunsch, wird man sagen. Aber ich gehe jetzt mal mit gutem Beispiel voran (na, wenigstens was die Quantität betrifft…). Ich bin eh schon ein Slow-Blogger. Ab jetzt werde ich zudem die Zahl neu publizierter Bilder nochmals reduzieren.

Also, heute im Angebot: 1 Bild. Bitte schön.

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Impressionen – oder die Leidenschaft des Schauens

Foto-Ausstellung im Restaurant Frohsinn in Weinfelden vom 04. September bis 02. Dezember 2017 – Franz Müller Rieser 

Samstag 09. September 2017 – Vernissage ab 17 Uhr

Es spricht zu den ausgestellten Arbeiten: Felix Eggmann, Hosenruck

Zur Vernissage sind alle herzlich eingeladen.

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Blog?!/Neue Bilder

Was? foto-stil.com ist ein Blog???

Als ich mit foto-stil.com begonnen habe, dachte ich, okay, wordpress ist sicher eine gute Wahl. Allerdings hatte ich von der ganzen Materie wirklich nicht den Hauch einer Ahnung. Inzwischen merke ich langsam, was ich so alles falsch gemacht habe – und auch soeben immer noch falsch mache…

(z.B. den Beitrag als „admin“ schreiben, das gilt als unsicher, aber wer will denn schon meine Seite hacken?)

Nun soll es von wordpress ja tatsächlich Angebote geben, wie ich sie ursprünglich auch im Sinn hatte. Ich wollte so was, wie eine eigne homepage eines Amateurfotografen basteln, mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Doch wie der geneigte Leser wohl längst gemerkt hat, bin ich hier in einer veritablen kleinen Bloghütte aufgewacht, mitten auf einer gigantischen Wiese mit Millionen anderer Bloghütten. Von einem Blog erwartet man ja etwas ganz anderes als von einer homepage, nämlich möglichst viele, am besten täglich!, neue Beiträge, die die Menschen immer wieder von neuem in helles Entzücken versetzen. Natürlich kann ich das nicht liefern; eher werde ich noch Hochzeitsfotograf.

Ich hatte also meine liebe Mühe, mit diesem Blogwerkzeug – und praktisch ohne jegliche Programmierfähigkeiten – wenigstens eine stabile Startseite zu installieren und diese ab und an mit neuen Bildern zu ergänzen. Und natürlich habe ich ein Gratis-Template (so heisst das doch?) gewählt, das mir dann prompt die Mailbox mit so genannter SEO-Werbung zumüllte. Allerdings finde ich diese Vorlage relativ zweckmässig, ausgestattet mit schöner Schlichtheit oder schlichter Schönheit (?), also eben minimalistisch, so wie ich es gerne mag.

Meine bisherigen Beiträge, bis auf den letzten, waren dann auch eher Versuche, die „homepage“ zu aktualisieren, statt zu bloggen. Bis ich dann den „Genova„-Beitrag geschrieben habe und den prinzipiellen Reiz des Bloggens erst entdeckte. Tja, dann ist foto-stil.com halt unter anderem auch ein Blog… oder vielleicht doch eher ein Blögchen. Denn mehr als zwei, drei Beiträge pro Monat werde ich nicht schaffen – und möchte das auch nicht anstreben. Jedenfalls gibt es ab sofort die kleine Änderung, dass die Seite, mit den neuen Beiträgen nun nicht mehr mit „aktuell“ oder „hier ist das Neueste“ (ja, das war besonders cool…) angepriesen wird, sondern schlicht als – Blog.

Und natürlich bemerke ich den nächsten strategischen Fehler, denn mit der Unterseite „reflection“ habe ich bereits von Beginn weg – unreflektiert – ja schon so ein bisschen gebloggt, könnte man sagen… Naja, ich behaupte doch nirgends, irgendwie perfekt zu sein.

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Neue Bilder

Men’s passion? – Klar, Männer denken eh immer nur an das Eine. Was war das nochmal? Fussball…?

 

 

Genova

„Warum jetzt gerade Genua?“ So reagierten die meisten, wenn ich kurz vor meinem Ausflug mein Reiseziel nannte. Ich weiss es auch nicht, das war so eine Intuition, mehr nicht. Die Lage am Mittelmeer und ihre gute Erreichbarkeit mit der Bahn sind wohl auch ausschlaggebend gewesen. Ich war dann nur drei Tage dort – viel zu kurz, um diese Stadt überhaupt kennenzulernen. Aber ein paar Eindrücke habe ich mitnehmen können.

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Genua – die Heimat des Entdeckers Christoph Kolumbus, hier soll der heilige Gral, der Sacro Catino, in der Kathedrale von San Lorenzo aufbewahrt sein (allerdings gibt es für den ultimativen Gralsort noch mehr als hundert Konkurrenten…), das Pesto alla genovese mit Trofie serviert, das grösste Aquarium Europas, ein Hafenort, der Höhen und Tiefen erlebt hat – all das und noch viel mehr verbindet man mit Genua.

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Persönlich habe ich noch einen anderen Bezug zu dieser Stadt: Als ich 1984 das Album Crêuza de mä von Fabrizio De André hörte, damals noch auf Vinyl gepresst, war das eine Art Offenbarung für mich. Die Musik war so erfrischend anders und neu als all das, was ich mir bisher angehört habe. Die Musik berührte mich sofort, vom Text verstand ich allerdings zunächst gar nichts. Irritiert schaute ich auf das beigelegte Textblatt mit diesem seltsamen genuesischen Dialekt, der scheinbar kaum etwas mit Italienisch zu tun hat. Und so blieb die Scheibe für mich jahrelang auch etwas rätselhaft, geheimnisvoll. Schliesslich gab es damals noch kein Internet, da wo ich heute ganz bequem einen Wikipedia-Eintrag zu diesem Album, und natürlich in Deutsch, finde. De André war einer der ganz grossen italienischen Cantautore, seine Lieder werden heute noch in ganz Italien gesungen, seine Texte sind dort sogar Schulstoff.

Genua gilt als wenig sicherer Ort, ja als Stadt der Ganoven. Übrigens, das Wort Ganove hat keinen gemeinsamen Ursprung mit dem Namen dieser Stadt. Dafür stammt jedoch der Begriff „Jeans“ von Genua ab. Die Baumwollstoffe für diese Beinkleider stammten früher aus Genua und der französische Name „Gênes“ wurde umgangssprachlich zu Jeans… Aber zurück zum Sicherheitsthema: Ich wurde vor der Reise gewarnt, man berichtete über aufgebrochene Autos, etc. Nun, ich hatte im Sinn eine teure Fotoausrüstung mitzuschleppen und machte mir schon etwas Gedanken. Die Situation am Porto Antico, wo mein Hotel lag, gilt als prekär. Dort angekommen, stellte ich fest, dass neben den Einheimischen etwa gleich viel Touristen und nochmals gleich viel Migranten, vor allem aus Schwarzafrika, die Hafenanlage bevölkerten. Ich machte keine negativen Erfahrungen, wohl auch der hohen Polizei- und Security-Präsenz wegen.

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Im Hafen lohnt sich der Besuch des Bigo-Lifts, mit dem man einige Meter hoch gezogen wird und eine tolle Aussicht über den Porto Antico und die Stadt geniessen kann. Beim Fotografieren stören allerdings Reflexionen der Scheiben des Gefährts. Hier ein paar Impressionen aus luftiger Höhe:

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Version 4

Version 3

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Im Aquarium habe ich dann sage und schreibe vier Stunden verbracht und zwischen all den Touristen fast tausend Fotos von Meeresgetier aufgenommen. Nachdem ich kürzlich noch im Kreuzlinger Seepark Enten-„Mitzieher“ geübt hatte, konnte ich mich jetzt an Quallen, Haifischen, Piranhas und Seelöwen versuchen.

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Dann wartete auch noch eine Überraschung auf mich. Ich hatte erst wenige Tage zuvor von Vivian Maier gehört und stolperte nun im eindrücklichen Palazzo Ducale über eine schöne Ausstellung ihrer Fotokunst. Sie gilt als die Entdeckung der letzten Jahre, ihren Ruhm geniesst sie allerdings nur noch posthum und der Hype um ihr Werk wird teilweise auch kritisch gesehen. Sie hat zwar tausende Bilder gemacht, aber zu Lebzeiten sich nie um eine Veröffentlichung bemüht, ganz im Gegenteil hütete sie die meisten, noch analogen, Schwarzweiss-Bilder nur als Negative. Ein Bild, das ich in dieser Ausstellung machte, lebt von der Spiegelung, was sie ja selbst als Stilmittel häufig benützte.

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Der Palazzo Ducale stösst nun an den Piazza de Ferrari, eines der Zentren der Stadt. Hier muss man fast eine Postkartenaufnahme machen:

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Genua hat viel investiert in die Renovation alter Paläste und ganzer Strassenzüge. Auch der Porto Antico wurde 1992 zum 500-Jahre Jubiläum der Entdeckung Amerikas grundlegend renoviert. Die Stadt hat jedenfalls ihren Charme und vermarktet sich im Tourismus-Geschäft recht gut.

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Zum Schluss noch ein Blick aus der Vorhalle des Opernhauses  Teatro Carlo Felice auf die Garibaldi-Reiterstatue und dann noch ein paar Impressionen aus der Altstadt.

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26. Juli 2017: Rulebreaker/Neue Bilder

Neue Bilder

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Rulebreaker

Die Regeln zu brechen, ist eine Idee, die einen vielleicht weiter bringen kann. Thomas Tuchel, ein herausragender Fussballtrainer, sagt in diesem Video Sachen wie: „Wir haben in einer Raute gespielt…Wir versuchen, dort Flow herzustellen…Wir (Er und sein Trainerteam) wurden Rulebreaker ohne es zu wissen.“

Ich mag seine kompromisslose Art, das Unmögliche aus einer Mannschaft herauszukitzeln. Gut, er ist gerade erst mit seiner Philosophie beim BVB in Dortmund gescheitert – aber als frisch gebackener DFB-Pokalsieger…

Auch beim Fotografieren gilt es meiner Meinung nach Regeln zu brechen. Zum Beispiel all die gut gemeinten Ratschläge für Anfänger, wie: Fotografiere nie gegen das Licht! Quatsch, ich liebe es, voll und ganz gegen die Sonne zu halten:

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sunshine

Zugegeben: Ich habe als Autodidakt merkwürdige Dinge ausprobiert, ohne genau zu wissen, welche Regeln ich breche, bzw. was ich da überhaupt seit Jahren gemacht habe: intentional camera movement (icm), so nennt sich das, wie ich erst kürzlich erfahren habe. Das Ergebnis eines Mühlradfotos kann dann schon mal so aussehen:

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millwheel

Dem einen bereitet das Bild Kopfschmerzen, dem anderen gefällt’s. Mir macht diese Art, Bilder zu kreieren, jedenfalls eine Menge Spass.

Ausstellung/Neue Bilder

Vorankündigung:

Impressionen – oder die Leidenschaft des Schauens

Foto-Ausstellung im Restaurant Frohsinn in Weinfelden vom 04. September bis 02. Dezember 2017 – Franz Müller Rieser 

Samstag 09. September 2017 – Vernissage ab 17 Uhr

Es spricht zu den ausgestellten Arbeiten: Felix Eggmann, Hosenruck

Jetzt ist es soweit. Nach endlosen und immer noch nicht beendeten Vorbereitungen für meine erste Foto-Ausstellung kann ich nun ebendiese, nicht ohne ein bisschen Stolz, (vor-)ankündigen! Zur Vernissage sind natürlich alle ganz herzlich eingeladen!

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Neue Bilder

17. Juni 2017: Neue Bilder/reflection

Neue Bilder

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reflection

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gravity

12. Juni 2017: Neues Bild/“Neuer“ Stil/Nachlese Photo Days

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mystic rain

Das Bild existiert dank einer Idee und Mithilfe von Uwe Schilling aus Kreuzlingen. Ich hätte nicht gedacht, dass beim Wurf von etwas Sand in den besonnten Bereich dieser etwas surreale Effekt resultiert. Vielen Dank, Uwe! Inszenierte Bilder mache ich sonst nie bis selten, auch deshalb erwähne ich hier das „Making-of“.

Apropos surreal. Einige hier schon publizierte Bilder wirken auch eher surreal oder traumhaft. Deshalb gibt’s jetzt neu den surrealistischen Stil mit diesem und ein paar schon bekannten Bildern. Mal sehen, ob sich das bewährt und ob ich in diese Richtung weiter gehe.

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Gestern waren die Photo Days in Weinfelden, also eigentlich war’s ja nur ein Photo Day. Wie es mir da erging? Nun, unter gefühlt zwölftausend analogen Fotoapparaten und mindestens viermal so vielen Objektiven, Stativen, Blitzgeräten und… naja, zwischen diesem gigantischen Fotoflohmarkt hatte ich tapfer mein Tischchen aufgestellt mit zwei 60x40cm Leinwand-, zwei ebensolchen Alu-Dibond-Bildern, sechs 40×30 auf Karton aufgezogenen Bildern, von denen jedoch nur zwei auf dem kleinen Tisch Platz fanden. Daneben zeigte ich noch 13 verschiedene Postkarten und neun verschiedene Faltkarten (18×13). Geschätzte tausend Fotografen und ein paar wenige befreundete Gesichter blickten also nebenbei auf diese seltsamen Floh auf dem grossen Markt. Ich habe dann immerhin einige Karten verkauft und ein paar Visitenkarten unter die Leute gebracht. Also: Nein, nicht nachmachen, es sei denn, man ist schon ein bekannter Profi, der z.B. Fotoreisen ins Eisbärenrevier auf Grönland oder sonst so etwas Tolles anzubieten hätte.

04. Juni 2017: Neue Bilder/Photo Days Weinfelden

Photo Days Weinfelden am 11. Juni 2017

Mit einer Auswahl der Bilder auf foto-stil.com bin ich dabei; Bilder als Post- und Faltkarten, aufgezogen auf Karton, Alu-Dibond oder Leinwand können betrachtet und gekauft werden. Kongresszentrum Thurgauerhof, 09:00 bis 16:00 Uhr.

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Neue Bilder