Seeseelen

Mit Intentional Camera Movement Möwen zum Tanz aufgefordert.

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Seagulls were invited to dance by Intentional Camera Movement.

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Abendstimmung beim Würth Haus in Rorschach

Vor ein paar Tagen habe ich im Würth Haus in Rorschach die wirklich sehenswerte Ausstellung Menagerie – Tierschau aus der Sammlung Würth besucht (noch bis 03. Februar 2019). Hier sind Werke vereint, die sich alle um das Thema Tier oder vielmehr um das Verhältnis des Menschen zum Tier drehen. Namhafte Künstler sind vertreten, so zum Beispiel Pablo Picasso, Tomi Ungerer, Max Liebermann und Andy Warhol. Aus dem Flyer zur Ausstellung:

„Über Jahrhunderte, davon zeugt der Reichtum unseres verbalen Bestiariums, war es für Literatur und Kunst eine kreative Herausforderung, das rätselhafte Verhältnis zwischen Mensch und Tier, die Sonderstellung zwischen Nähe und Ferne, Vertrautheit und Fremdheit, zwischen frappanter Ähnlichkeit und undurchdringlicher Andersheit abzubilden, zu beschreiben, auszuloten oder spielerisch ins Fantastische zu steigern.“

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Leer

Mit meinem ersten Beitrag im 2018 wünsche ich allen Besuchern dieses Blogs ein gutes neues Jahr mit viel Erfüllung, denn noch ist es ja ziemlich leer.

So leer wie der Kreuzlinger Jachthafen im Winter, den ich kürzlich bei Regenwetter besucht und fotografiert habe. Phillippe Mahler brachte mich auf diese schöne Bildidee, begleitete mich und hielt einen Schirm notwendigerweise über den Fotoapparat.

Mich fasziniert diese Leerheit, die zu einem Minimalismus in der Bildgestaltung führt, aber auch einfach das frische Grün des Bodenseewassers bei Regenwetter sowie die zahlreichen hier überwinternden Enten aus dem hohen Norden, welche diesem Bild ein wenig Struktur verleihen.

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Rückblende in Richtung Sommer

Jetzt, wo der warme und sonnige Oktober sich dem Ende zuneigt und die eher nasskalten Spätherbsttage vor der Tür stehen, strolchen meine Gedanken öfters mal etwas wehmütig zum Sommer zurück, zum Frühsommer gar, mit seinem frischen, unbeschwert gleissenden Licht, dem Glühen und Zirpen…

Viele Menschen träumen in Schwarz-Weiss. Auch bei Erinnerungen verblassen oft die Farben, manchmal fast ganz – bis auf einen winzigen goldigen Rest.