The flow

After a short blog break, I’m back – in the flow…

(Yes, you can buy this flow, ask for the conditions here)


Nach einer kurzen Blogpause bin ich wieder zurück – im Flow…

(Ja, diesen Flow kann man kaufen… frage hier nach den Konditionen)

 

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The flow

Waldlicht durchs Pinhole eingesammelt

Nun ein Spaziergang im Wald brachte in den letzten Tagen zwar auch keine nennenswerte oder gar gröber messbare Abkühlung. Denn die Sommerhitze hat inzwischen auch den Wald um Weinfelden herum zünftig aufgewärmt, was ich irgendwie faszinierend fand.

Aber da ich nicht den ganzen Tag im lauwarmen Pool hängen kann, mache ich ab und zu solche Ausflüglein und nehme dann auch noch meine relativ frisch gebastelte Lochkamera mit.

Sogar ein Stativ habe ich herumgeschleppt, da eine Lochkamera nun mal eine relativ lange Verschlusszeit braucht und ich öfters zwar, aber nicht immer auf ICM stehe. Dass bei meinem „Shooting“ (Dieses Fotodeutsch verstehe ich nicht, denn eine Kamera schiesst ganz und gar nichts – im Gegenteil, auch wenn die Spiegelreflexkameras hörbar mit dem Spiegel klackern) dann das Stativ nach ein paar Versuchen den Dienst ziemlich heftig quittierte, indem es ein nützliches Teil irreparabel von sich warf (hat wohl auch an der Hitze gelegen…), musste ich hilflos akzeptieren.

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Offenes Spiel

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Finding the appropriate level of abstraction 5

Ein diffuses Geflecht aus (Selbst-)Täuschungen verstellt uns regelmässig den Blick auf viele Banalitäten, aber auch auf die Hintergründe des Lebens.
Was jeder gerne so einfach und klar begreifen möchte, kann scheinbar nicht abschliessend wahrgenommen und verstanden werden.
Ist diese Undurchdringlichkeit der Dinge und Umstände unsere wahre Realität?
Die Grenzen der Erkenntnis.
Solange es Menschen gab, gab es Suchende, die diese Grenzen überwinden wollten.
Doch was haben sie je gefunden?
Auf Fragen folgten weitere Fragen.
Antworten haben deshalb nur eine kurze Halbwertszeit oder sie gefrieren zu Dogmen.
Dogmen bieten jedoch manchmal Trost und Halt.
Muss man sich selbst belügen, um Trost und Halt zu finden?
Wahn oder Realität?
Ich scheine bin ratlos zu sein, wenn ich ehrlich bin.

(Nr. 5 war neben Nr. 2 die Variante aus dem letzten Beitrag mit dem stärksten Zuspruch)

Shine a light

 

Plötzlich stürmisches Wetter aus dem Nichts. Der Tag wird zur Nacht. Riesige Regen-tropfen und Hagelkörner peitschen gegen die Scheiben des einfachen, sorglosen Daseins. Man ist froh, irgendwo zuhause zu sein und hofft, der Spuk sei bald vorbei.

(Bilder zum Vergrössern einfach anklicken. 2 – 5 sind Ausschnitte von 1)

Ich liebe das Meditieren mithilfe von Bildern wie diesen hier, die mehr Bildmetaphern als Abbildungen der Aussenwelt sind.

Das Schwarzmalen hatten wir schon. Heute drehen wir den Spiess um. Trotz grau-schwarzer, wütender Tristesse da draussen, erscheint nun der Himmel ein bisschen warm erleuchtet. Das tatsächlich herrschende dunkle Grau ist weggezaubert – Nachbearbeitung am Computer sei dank. So in der Art kann man Situationen neu bewerten.

Als ich vor einiger Zeit die Idee zu diesem Beitrag hatte, bin ich über diesen schönen Post gestolpert. Okay, dachte ich, so kann man das auch machen. Ich glaube, Wirkung und Aussage der Bilder sind bei beiden Beiträgen ähnlich und doch ein kleines bisschen anders. Der Sturm bringt hier ein weiteres, bedrohliches Element hinzu, bei Putetet führt die Bildbetrachtung zur Weisheit des Konfuzius.

Dessen Aufforderung etwas zu tun, wiederhole ich hier aber nicht. Ich denke, es kann auch sehr hilfreich sein, zu sehen, dass es manchmal gar nicht so schlimm ist, wie man zunächst befürchtet hat.

Man kann auch weder die Dunkelheit verfluchen noch ein Licht anzünden. Das Licht ist oft schon da. Man muss es nur sehen wollen.

Also, nichts tun, ist manchmal die richtige Lösung. Denn ein Gewitter zieht von alleine wieder ab.

Auch in der dunkelsten Stunde scheint noch ein Licht.

Und am letzten Ende soll das Licht angeblich besonders schön und hell scheinen…