…Bonbon, Bonus, Zugabe

Hier noch ein paar Ergänzungen zur aktuellen Ausstellung, von der ich gestern berichtet habe. Die Bilder können dort käuflich erworben werden, entweder als Dateien für digitale Zwecke oder als hochwertige Drucke. Der Erlös aus dem Verkauf geht vollumfänglich an Caritas Ukraine zur Unterstützung der leidenden Zivilbevölkerung.

M.A.D.S. Art Gallery Milano

Eigentlich war der Plan, jetzt locker eine Überleitung von meinem letzten Beitragstitel zu diesem hier zu schreiben. Zweimal Mailand, also sehr naheliegend. Aber da gibt es Ereignisse in dieser Welt, die mich eher daran hindern, überhaupt einen Beitrag zu formulieren.

Ich versuche es trotzdem – und das kann etwas länger werden… Meine Webseite ist weder ein reines „Feel Good“-Portal, noch ein politisches Projekt, das sich der Rettung der Welt verschrieben hätte. Obwohl Letzteres durchaus angesagt wäre, war mein Anliegen eher, hier eine Selbstvermarktung als Bilder machender Fotograf (mal so formuliert, um den Begriff „Künstler“ zu vermeiden) zu betreiben.

Zudem waren und sind meine Bilder alles andere als Beiträge, die sich kritisch mit dem Zustand unserer Welt auseinandersetzen. Bis auf winzige kritische Nebenbemerkungen war es mein Anliegen, eine Gegenwelt, eine Fantasiewelt, jedenfalls eine eigene Welt zu entwerfen. Eine Welt, die sich in banalem Sinn auch überwiegend als „schön“ anfühlt. Ich dachte und denke immer noch, das ist legitim und nicht eine biedermeierliche Weltverniedlichung. Wir alle brauchen Orte, um aufzutanken, um immer wieder Zuversicht zu gewinnen – ohne naiv zu träumen, sondern um einen Weg gehen zu können, der Zukunft hat.

Und nun hat Putin uns allen die Grenzen aufgezeigt. Sein Krieg gegen das Nachbarland ist nicht zu rechtfertigen, auch wenn man die Bedürfnisse der russischstämmigen Bevölkerung in der Ostukraine ernst nehmen muss. Bereits zum zweiten Mal in vier Tagen droht er dem Westen mit Atomschlägen. Hier ist etwas ausser Kontrolle geraten, etwas das sich nicht mehr so leicht wieder zurechtrücken lässt. Seit letzten Donnerstag ist unsere Welt eine andere geworden. Auch wenn dieser grausame Krieg in der Ukraine hoffentlich bald beendet sein wird, ein zweiter kalter Krieg zwischen Ost und West mit all den wahnwitzigen Folgen scheint Realität zu werden.

Doch darüber möchte ich auch nicht weiters schreiben. Denn das Thema ist sowieso omnipräsent. Aber was dann? Was soll denn nun dieser Titel des Beitrags? Ja, ich komme mir vor, wie im falschen Spielfilm. Diese 👉 Galerie in Mailand 👈 stellt ab heute, 16 Uhr, für eine Woche im Rahmen einer Gruppenausstellung drei meiner Bilder aus. Und doch – eigentlich auch wieder nicht. Die Bilder sind physisch gar nicht dort. Sie werden digital ausgestellt, leuchten also als Dateien geliefert von grossen Bildschirmen herab. Das wäre schön und gut, aber es gibt keine Vernissage. Keine Leute die sich dort treffen und sich über die Bilder dieser grossen Gruppen-„Ausstellung“ austauschen könnten. Man kann sich zwar auf Voranmeldung hin das Ganze vor Ort anschauen. Aber den Ausstellern geht es wohl primär um Medienpräsenz. So ist das Ganze also eher so etwas wie ein Online-Katalog.

Und nun noch der Titel der Ausstellung: F**K U – ja, tatsächlich. Damit habe ich meine liebe Mühe, auch wenn die Galerie vielleicht versucht, mit der kryptischen Schreibweise die Aussage etwas abzudämpfen. Ich vermute, dass das Konzept dahinter auch den Frust wegen der zweijährigen Covid-19-Pandemie und die Ablehnung gewisser Massnahmen unterschwellig zu bedienen versucht. So etwas zu unterstützen, ist jedoch nicht meine Absicht. Mir ist ebenfalls bekannt, dass Italien, auch in der Folge der Covid-19-Massnahmen, mit steigender Jugendgewalt auf den Strassen konfrontiert wird. In keiner Weise möchte ich meine Teilnahme als Aufforderung zu Gewalt missverstanden wissen. Natürlich geht es den Machern des Katalogs jedoch primär darum, die individuelle Freiheit gegenüber diversen „Sachzwängen“ und institutionellen Einschränkungen hervorzuheben. Was für mich wiederum okay ist. Unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine würde ich den Titel der „Ausstellung“ am liebsten direkt mit einem Namen ergänzen wollen, der mit P anfängt und mit utin aufhört.

Noch ein Thema: Meine drei ausgestellten Bilder (s. unten) kann man leider nicht in der Galerie in Mailand erwerben. Ich habe sie jedoch in meinem kleinen 👉 Webshop 👈 hochgeladen. Dort können sie in limitierter Auflage, entsprechend der digitalen Ausstellungstechnik unter anderem auch digital erworben werden. Der Erlös wird vollumfänglich der Hilfe für die ukrainische Zivilbevölkerung zu Gute kommen. Also, wer helfen will und sich trotzdem was Schönes anschaffen will. Es funktioniert.

Die Links zur Ausstellung, zum Katalog, zu meinen Bildern werde ich noch updaten, sobald ich sie bekomme.

Spiel und Intuition

(Zum Vergrössern, Bilder einfach anklicken)

Manchmal werde ich gefragt, was denn dieses oder jenes meiner Bilder darstelle. Leider – so muss ich fast schon sagen – habe ich bisher immer brav erzählt, was konkret das Ausgangsmaterial war und vor allem auch wie ich es in fototechnischer Hinsicht gemacht habe. Zum Beispiel wenn ein Bild aussieht, als sei es eine Doppel- oder Mehrfachbelichtung (nicht bei diesen hier). Irgendwie war ich halt stolz darauf, verschiedene Bilder zu kreieren, die nach Doppel- oder Mehrfachbelichtung aussehen, aber tatsächlich nur Einfachbelichtungen sind. Mit solchen Erklärungen habe ich jedoch das bisschen Zauber selber aus den Bildern genommen. Schade eigentlich.

Nun in diesem dritten aufeinanderfolgenden Beitrag mit abstrakten Fotografien lasse ich solche Erklärungen ganz weg. Meine Ausflüge ins Abstrakte folgen ja weder einem Plan noch einer bestimmten Technik. Sie bedeuten mir vor allem – Freiheit. Die Freiheit mit fototechnischen Mitteln zu spielen. Man mag den Begriff Intuition in diesem Zusammenhang für überstrapaziert halten. Will nicht jeder, der keine näheren Erklärungen zu seinen Werken abgeben mag, die Intuition als eine besondere Quelle schöpferischen Tuns herausstellen?

Dennoch weiss ich keine bessere Erklärung für den Ursprung meiner Bilder, nicht nur den der Abstrakten. Selbst wenn ich doch einmal einem Plan folge, kam die Idee dazu eigentlich immer sehr spontan. Am schönsten empfinde ich den Prozess des Bilderherstellens, wenn aus einer spontanen Idee heraus, sich spielerisch weitere Möglichkeiten ergeben, denen zu folgen wiederum neue Horizonte öffnen. Den mentalen Zustand während dieser Arbeit hat Csikszentmihalyi mit dem Begriff Flow treffend benannt. Im Zustand des Flows sind Anforderungen und Fähigkeiten im Gleichgewicht. Weder Stress noch Langeweile sind dann Thema. Mir gefällt besonders die Selbstvergessenheit, die sich damit regelmässig einstellt. Anders als beim Meditieren, wo die temporäre Auflösung des Ichs eine Heidenarbeit darstellt, gelingt ein ähnlicher Zustand im Flow sozusagen nebenbei.

Magie zeitloser Räume

(Zum Vergrössern Bilder einfach anklicken)

In den Bergen verliert die Zeit ihre Bedeutung. Gewiss, Jahres- und Tageszeiten sind für die Natur auch hier oben relevant, keine Frage. Aber welcher Tag, welches Jahr, welches Jahrhundert, Jahrtausend…? Unerheblich.

Natürlich verändern sich Bergstrukturen ganz langsam mit der Zeit. Doch verglichen mit der Dauer eines Menschenlebens bleibt in der Höhe, wo die Luft dünner und die Sehnsucht grösser wird, vieles vom Joch der sich jagenden Momente, von Gelegenheit und Gegenwart, von Fälligkeitsdaten verschont. Hier ist der Mensch wirklich nur Gast, auch wenn er sich oft nicht entsprechend benimmt.

Jedenfalls ist er klein und unbedeutend im Auge des kreisenden Adlers über der feuchten, baumlosen Hochebene. Reizvoll fingert ewiger Schnee im Sommer die steilen Berghänge hinunter, um den Geissen und Kühen die letzten Grenzen jenseits der Zivilisation zu weisen. Gewiss, wir Menschen halten uns nicht an diese Grenzen. Wir schielen viel weiter nach oben, näher ran ans Metaphysische. Aber auch eine Sauerstoffmaske hilft nicht, dieses übersinnliche Reich zu erklimmen. Die Schwerkraft hält uns auf dem Berggipfel fest.

Freiheit kann der Bergsteiger zwar fühlen und erahnen, falls er dafür Antennen hat, aber nur für winzige Zeitspannen wirklich erleben. Dann wenn er durch diese grandiose Landschaft hindurchzuschauen vermag und den Nachhall des Urknalls spürt. Wenn er die stete Bedrängnis der Chronometer wie auf Adlerschwingen spielend hinter sich lässt. Wenn seine Sehnsucht einen unaussprechlichen Traum gebiert.

Doch kurz darauf kollabiert dieser Traum. Der Gipfelstürmer muss sich mit einem wehmütigen Blick auf seine Uhr auf einen beschwerlichen Rückweg in die Welt der Termine und Fristen aufmachen. Verlängerung der Fiktion würde nur noch ein Gleitschirm versprechen.

Der Traum von Berggipfeln, von unberührter Natur begegnet somit manchmal verborgenen Räumen, denen Zeit völlig gleichgültig ist.

(Die nicht gegenderte Sprache in diesem Beitrag mag für manche eine Zumutung sein. Für mich war’s jetzt halt stimmig, sorry.)

Gleichmütiges Spektakel

Die perfekte Welle, wie man so schön sagt, die suche ich nicht. Jede Welle, wenn sie mich am Strand mit ihrem Respekt einflössenden und doch fröhlichen Radau begrüsst, ist auf ihre Art wunderbar. Ein irres Feuerwerk aus der Tiefe des Meeres. Jede ist anders und doch gehorchen alle den gleichen Gesetzen, ob gross oder klein, ob wild oder zahm. Jede Welle erzählt ihre kleine Geschichte von ihrer ausgedehnten Reise übers Meer. Von Wind, Salz und Fischerbooten im Mondschein. Von fliegenden Fischen. Von lachenden Delfinen. Von Treibgut und Plastikmüll. Ich bewundere ihre scheinbare Zielstrebigkeit. Selbst auf ihrem diskreten Rückzug vom Strand bleiben sie beeindruckend und souverän.

(Zum Vergrössern, Bilder einfach anklicken)

Ich weiss, diese Bewegung von Wasser ist nur ein physikalischer Effekt, kein Wesen, das Ziele verfolgt. Doch vielleicht könnte ich dennoch etwas daraus – lernen? Nein, nicht lernen, eher etwas von dieser Bewegung entlehnen. Vielleicht so. Dieses stoiische Akzeptieren, wohin der Wind mich nun mal trägt. Denn steter Widerstand zermürbt mich letztlich mehr als meine Widersacher. Und die beweglichen Wellen siegen auf Dauer über die von Menschen aufhäuften Schutzmauern aus reglosem Stein.

Evolution der Rekorde

Das Leben selbst ist der Motor.

Er sucht diese Intensität, geht immer wieder an seine Grenzen, will alles und sofort. Das Laute und Schnelle siegt zuverlässig im Wettlauf der Evolution.

Manchmal ist dieses Laute und Schnelle auch das Schöne.

Doch warum ist es das? Weil es erfolgreich ist? Weil wir auf diese Reize programmiert sind?

Intensität der Farbe, der Fruchtbarkeit. Wir reden nicht über Symbole. Nein, wir sprechen hier von Rot. Ganz unmittelbar, rein, rasend und unbarmherzig.

Rot – so sanft wie der Beat von Charly Watts auf Rocks Off; so rabiat wie ein lauer Spätsommerabend.

Rot – so laut wie das Vakuum jenseits des Sonnensystems; so leise wie der inbrünstige Schrei eines einsamen Pottwals im Dunkel des Pazifiks.

Rot – so verrückt wie die tägliche Dosis Fluctine zum Frühstück; so normal wie ein Massaker an Ureinwohnern auf einer Karibikinsel.

Rot ist ein irres, befreiendes Lachen.

Rot ist eine Träne, gefüllt mit dem Salz aller Enttäuschungen.

Der Mohn jedenfalls ist rot…

Wir leben, um diese Intensität zu fühlen. Sie nährt unsere Wünsche, unsere Illusionen, unsere Wahnvorstellungen, ohne die wir keinen Tag atmen könnten. Wir lassen uns zu neuen Rekorden hetzen und in absurde Extremismen treiben. Aber an guten Tagen wollen wir einfach nur glücklich sein, lieben und über uns selbst lachen. Insofern wir überhaupt leben, sind wir nur diese Gefühle. Alles andere sind intellektuelle Selbsttäuschungen.

(Zum Vergrössern Bilder bitte anklicken)

Critters everywhere!

Diese düsteren Bilder wirken vielleicht ein bisschen wie ein Rorschachtest. Eigentlich sind es Ausschnitte aus Landschaftsaufnahmen, die durch starke Vergrösserung abstrakt wirken. Man kann darin einiges „sehen“ oder eben nicht. Wer hier allerhand Figuren, Gesichter und Getier sieht, ist wohl eher ein bisschen introvertiert. Wer hier nur sinnfreie Kleckse sieht, ist eher extravertiert. So weit jedenfalls Hermann Rorschachs Überzeugung. Es gibt diesbezüglich kein Richtig oder Falsch, wie es auch beim Urteil über abstrakte Werke keine Wahrheit gibt, sondern nur eine Vorliebe, Abneigung oder dann Gleichgültigkeit. Ich oute mich hiermit als Introvertierter, denn ich habe in diesen Ausschnitten allerhand „Lebendiges“ gesehen.

Soviel zum Inhalt der Bilder. Für die „harten“ Wasserzeichen muss ich mich wohl entschuldigen… Ausnahmsweise möchte ich aber noch technische Details bekannt geben. Inzwischen mache ich schon seit bald zehn Jahren solche Bilder, deren Technik man nun Intentional Camera Movement (ICM) nennt. Vor ein paar Jahren war das noch etwas Besonderes oder etwas Verrücktes, je nach dem, wie man das sehen will. Heute gibt es hingegen tausende Fotografen, die diese Technik verwenden. Auf Instagram kann man unter dem Hashtag #intentionalcameramovement über hunderttausend solcher Bilder bestaunen. Inzwischen haben sich auch die Techniken entsprechend entwickelt. Ich gehöre mit meiner so genannten „in camera single exposure intentional camera movement“-Technik schon zu den eher zurückhaltenden oder „konservativeren“ Anwendern. Heute erlangen „multi exposure“-Bilder bzw. Bilder, die mit einem technischen Mix am Computer hergestellt oder verfeinert werden, immer mehr Beachtung. Ich weiss natürlich nicht, ob ich nicht auch eines Tages solche Techniken anwende, bisher habe ich es jedenfalls nicht getan, bzw. nur für mich allein im stillen Kämmerlein zum Experimentieren.

Ich möchte diese Bemerkung nicht als Wertung verstanden wissen, sondern einfach als Erläuterung für jene, die sich für die technischen Details näher interessieren. Die Qualität oder der „Wert“ eines Bildes kann meiner Meinung nach nicht im geringsten durch die verwendeten Techniken bestimmt werden. Eine rein digital hergestellte Komposition kann genau so gut oder schlecht sein wie ein „naturalistisches“ Foto oder irgendeine Zwischenstufe zwischen Fotografie und digitaler Kunst.

Das Ausgangsmaterial für diese drei Bilder sind zwei ICM-Fotografien der gleichen Landschaft (Toggenburg im Dezember 2019). Die Ausschnitte sind recht klein, was wiederum eine gute Auflösung des Sensors bedingt. Mit einer Handy-Kamera wären diese Ausschnitte so nicht möglich. Bild eins und drei zeigen genau den gleichen „Landschafts“-Ausschnitt. Durch die ICM-Technik werden es dennoch zwei verschiedene Bilder. Es ist eben unmöglich, zweimal das gleiche ICM-Bild zu machen.

Verwendet habe ich eine Sony-Vollformat-Systemkamera mit 70mm Brennweite, ISO 100, Blende 4, Belichtungszeit 1.8 sec., Neutraldichtefilter 3.0, Freihand mit Bewegung während der Belichtungszeit, Aufnahme in RAW-Format, nachbearbeitet mit Capture One und Tonality.

(Zum Vergrössern einfach auf eines der Bilder klicken)

Herbst 2020

Immer wieder übe ich mich darin, all das Verrückte unserer Zeit mit Gelassenheit hinzunehmen. Eine Übung, die leider nicht immer so gut gelingt. Am besten tut es das noch mit dem Fotoapparat draussen in der Natur, wenn ich an meinen Bildmetaphern arbeiten kann. Der Herbst ist dafür eine wunderbare Quelle.

Again and again I practice taking all the crazy things of our time with serenity. An exercise that unfortunately does not always work so well. It’s best to do this with the camera outside in nature, when I can work on my metaphors. Autumn is a wonderful source for this.

(Zum Vergrössern, einfach auf ein Bild klicken – To enlarge, just click on a picture)

Blau

Seit Urzeiten spiegeln sich Wasser und Himmel gegenseitig ihre blaue Verwandtschaft – und ihre ewige Trägheit… Man könnte meinen, sie bremsten damit auch unsere rasende Zeit aus. Sogar Segelboote scheinen – manchmal – von menschlicher Hektik befreit. Die Gretchenfrage ist: Warum brauchen wir dann eine Regatta?

(Zum Vergrössern der Bilder – einfach drauf klicken)

Nochmals Camogli

Hier noch drei weitere Bilder von Februar 2020, aufgenommen am Strand von Camogli, Ligurien.

Zum Vergrössern einfach auf ein Bild klicken (braucht etwas Zeit zum Laden).

Camogli im Februar 2020

Ein halbes Jahr ist’s schon her seit meinem letzten Beitrag. Eigentlich sollte das anders laufen… Aber irgendwie geht das zurzeit ja den meisten so – dass ein Virus einen Strich durch schöne Pläne und Projekte macht. Im März schon wollte ich eine Ausstellung in meinem Wohnort Weinfelden durchführen. Das klappte dann nicht, weil ich mich mit dem Aussteller nicht auf die Bedingungen einigen konnte. Zum Glück, denn die Ausstellung wäre in den Lockdown geraten. Nun, zwei weitere Projekte für Mai und Juni mussten dann sowieso auf den Spätsommer und Herbst verschoben werden. Sobald diese Termine einigermassen gesichert sind, werde ich hier auf meiner Homepage darauf hinweisen.

Inzwischen habe ich kaum mehr fotografiert. Aber heute habe ich meine Bilder aus Camogli aus dem Archiv geholt und zeige hier einige davon. In der ersten Februarwoche war ich dort. Kühles, aber schönes Wetter, kaum Touristen und das Meer zu fotografieren war durchaus reizvoll. Das Corona-Virus war noch kein Thema, alles schien normal zu sein. Doch bekanntlich war die Seuche längst im Land. Vier Wochen später galt in ganz Italien eine Ausgangssperre, die uns in dieser Härte zum Glück erspart geblieben ist.

Zum Vergrössern einfach auf ein Bild klicken (braucht etwas Zeit zum Laden).

(Nummer 4 und 5: Intentional Camera Movement, 1 und 6: Langzeitbelichtung, 7 – 9: Lochkamera)

 

Seeseelen

Mit Intentional Camera Movement Möwen zum Tanz aufgefordert.

Zum Vergrössern einfach auf ein Bild klicken (braucht etwas Zeit zum Laden).


Seagulls were invited to dance by Intentional Camera Movement.

To enlarge, simply click on a picture (needs some time to load).

Save the date!

Ich freue mich sehr, jetzt meine neue Ausstellung ankündigen zu dürfen: 

Vom 19. Oktober bis 10. November 2019 findet in der Galerie am Gleis in Uzwil (SG) die Doppelausstellung Reise durch Licht und Schatten statt.

Vernissage, Öffnungs- und Anwesenheitszeiten, Adresse und alles andere Wichtige ist auf der Einladungskarte zu finden (siehe unten die digitale Version):

Über Deinen/Ihren Besuch dieser Ausstellung würde ich mich wirklich sehr freuen!

Willentlich…

Ob es einen freien Willen gibt – diese Frage habe ich hier versucht in eine kleine Bildbetrachtung zu packen. Zu diesem Thema habe ich ja schon einiges gelesen, aber noch nie einen so genialen Satz, wie den, den Benedict Wells in seinem Roman Vom Ende der Einsamkeit eine seiner Figuren sagen lässt:

Wäre der freie Wille nur eine Illusion, wäre sie trotzdem alles, was ich habe.

Ich kann mich nur wiederholen: genial. Man kann die Philosophiebücher beiseite legen, Belletristik ist manchmal einfach perfekt und auf dem Punkt genau.

Nun, was ich noch sagen wollte: Im Oktober werde ich wieder eine Ausstellung machen können – in der Galerie am Gleis in Uzwil im Kanton St. Gallen. Hier ist erstmal das Ausstellungsprogramm für das zweite Halbjahr als Vorankündigung meiner Ausstellung. Weitere Infos folgen bald.

Halbjahresprogramm_2
Galerie am Gleis, Uzwil – Halbjahresprogramm 2019/2

Sommertage in Adelboden

Diesen Sommer verbrachte ich ein paar Tage in Adelboden. Hier eine kleine Bildauswahl dieser inspirierenden Berglandschaft.

Zum Vergrössern einfach auf ein Bild klicken (braucht etwas Zeit zum Laden).


This summer I spent a few days in Adelboden. Here is a small selection of images of this inspiring mountain landscape.

To enlarge, simply click on a picture (needs some time to load).

„Neue“ Bilder

Meine neueren Bilder habe ich in letzter Zeit eher auf Instagram als hier veröffentlicht. Deshalb hole ich das nun gerne nach und zeige einige „Neue“:

Dieses impressionistisch wirkende Foto von Romanshorn am Bodensee ist ein reines ICM (Intentional Camera Movement), d.h. mit Hilfe von Kamerabewegungen während der Belichtungszeit gemacht. Also keine Mehrfachbelichtung und auch keine digitalen Filter und Overlays.

Fine Art Foto-Abzug auf Alu-Dibond hinter mattem Acrylglas, 60x40cm
Limitierte Auflage (1/4), kann hier erworben werden.


Ein Klick auf eines der folgenden Bilder führt zum Wiedergabe-Karussell mit vergrösserten Abbildungen (braucht etwas Zeit zum Laden).

Winterbilder

Zum Ende des Winters noch eine kleine Bildserie mit Stimmungsbildern, die mein ambivalentes Verhältnis zu dieser Jahreszeit sehr schön zum Ausdruck bringen.

Preise und Konditionen der Bilder bitte hier anfragen.

Zum Vergrössern einfach auf ein Bild klicken (braucht etwas Zeit zum Laden).


At the end of the winter, here a small series of pictures with moods that express my ambivalent relationship to this season perfectly.

Prices and conditions of the pictures just inquire here.

To enlarge, simply click on a picture (needs some time to load).

 

Ein Bild, zwei Versionen

Herbstfarben leuchten im Sonnenschein – eingefangen mit einer aussergewöhnlichen Kameratechnik (Intentional Camera Movement).

Aus den 13 kürzlich veröffentlichten Herbst-Bildern (Herbstlaub 1 und Herbstlaub 2) habe ich nun ein einziges ausgesucht und biete dieses in zwei Versionen und zwei Grössen zum Verkauf an (zum Vergrössern der Vorschaubilder bitte direkt auf die Bilder klicken):

 

 

Diese Bilder sind in einer limitierten Auflage von jeweils nur fünf Exemplaren erhältlich. Der Druck erfolgt direkt auf Aluminium (Alu-Dibondplatte inklusive Wandhalterung). Je zwei Formate stehen zur Auswahl: 40 x 60 cm und 60 x 90 cm für die erste bzw. 45 x 60 cm und 60 x 80 cm für die „revised“ Version. Versandkosten sind im Preis inbegriffen, Lieferungen in die Schweiz und EU erfolgen nach Vorauszahlung.

Zur Bestellung benutzen Sie bitte das folgende Formular: