Winterbilder

Zum Ende des Winters noch eine kleine Bildserie mit Stimmungsbildern, die mein ambivalentes Verhältnis zu dieser Jahreszeit sehr schön zum Ausdruck bringen.

Preise und Konditionen der Bilder bitte hier anfragen.

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At the end of the winter, here a small series of pictures with moods that express my ambivalent relationship to this season perfectly.

Prices and conditions of the pictures just inquire here.

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An „obscure“ dream caused by the summer heat

Or the story of the longing for the everlasting moment…

(Pictures taken with two various pinhole cameras at the river Thur near Schwarzenbach, St. Gallen)


Ein „obskurer“ Traum dank der Sommerhitze

Oder die Geschichte von der Sehnsucht nach dem ewigen Moment…

(Lochkamera-Bilder, aufgenommen an der Thur bei Schwarzenbach, St. Gallen)

(Click to enlarge – Zum Vergrössern anklicken)

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Offenes Spiel

303
Finding the appropriate level of abstraction 5

Ein diffuses Geflecht aus (Selbst-)Täuschungen verstellt uns regelmässig den Blick auf viele Banalitäten, aber auch auf die Hintergründe des Lebens.
Was jeder gerne so einfach und klar begreifen möchte, kann scheinbar nicht abschliessend wahrgenommen und verstanden werden.
Ist diese Undurchdringlichkeit der Dinge und Umstände unsere wahre Realität?
Die Grenzen der Erkenntnis.
Solange es Menschen gab, gab es Suchende, die diese Grenzen überwinden wollten.
Doch was haben sie je gefunden?
Auf Fragen folgten weitere Fragen.
Antworten haben deshalb nur eine kurze Halbwertszeit oder sie gefrieren zu Dogmen.
Dogmen bieten jedoch manchmal Trost und Halt.
Muss man sich selbst belügen, um Trost und Halt zu finden?
Wahn oder Realität?
Ich scheine bin ratlos zu sein, wenn ich ehrlich bin.

(Nr. 5 war neben Nr. 2 die Variante aus dem letzten Beitrag mit dem stärksten Zuspruch)

Shine a light

 

Plötzlich stürmisches Wetter aus dem Nichts. Der Tag wird zur Nacht. Riesige Regen-tropfen und Hagelkörner peitschen gegen die Scheiben des einfachen, sorglosen Daseins. Man ist froh, irgendwo zuhause zu sein und hofft, der Spuk sei bald vorbei.

(Bilder zum Vergrössern einfach anklicken. 2 – 5 sind Ausschnitte von 1)

Ich liebe das Meditieren mithilfe von Bildern wie diesen hier, die mehr Bildmetaphern als Abbildungen der Aussenwelt sind.

Das Schwarzmalen hatten wir schon. Heute drehen wir den Spiess um. Trotz grau-schwarzer, wütender Tristesse da draussen, erscheint nun der Himmel ein bisschen warm erleuchtet. Das tatsächlich herrschende dunkle Grau ist weggezaubert – Nachbearbeitung am Computer sei dank. So in der Art kann man Situationen neu bewerten.

Als ich vor einiger Zeit die Idee zu diesem Beitrag hatte, bin ich über diesen schönen Post gestolpert. Okay, dachte ich, so kann man das auch machen. Ich glaube, Wirkung und Aussage der Bilder sind bei beiden Beiträgen ähnlich und doch ein kleines bisschen anders. Der Sturm bringt hier ein weiteres, bedrohliches Element hinzu, bei Putetet führt die Bildbetrachtung zur Weisheit des Konfuzius.

Dessen Aufforderung etwas zu tun, wiederhole ich hier aber nicht. Ich denke, es kann auch sehr hilfreich sein, zu sehen, dass es manchmal gar nicht so schlimm ist, wie man zunächst befürchtet hat.

Man kann auch weder die Dunkelheit verfluchen noch ein Licht anzünden. Das Licht ist oft schon da. Man muss es nur sehen wollen.

Also, nichts tun, ist manchmal die richtige Lösung. Denn ein Gewitter zieht von alleine wieder ab.

Auch in der dunkelsten Stunde scheint noch ein Licht.

Und am letzten Ende soll das Licht angeblich besonders schön und hell scheinen…